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Der Geniestreich: Clemens Setz‘ „Die Stunde zwischen Frau und Gitarre“

Wer „Indigo“ mochte, wird „Die Stunde zwischen Frau und Gitarre“ lieben. Mit seinem neuen, knapp über tausend Seiten umfassenden Roman hat sich der österreichische Schriftsteller Clemens J. Setz selbst übertroffen und das vielleicht beste Buch des Jahres veröffentlicht, das inhaltlich und handwerklich auf ganzer Linie überzeugt. Man sei gewarnt: dieser Roman macht süchtig. Umso skandalöser ist es, dass Setz es zwar auf die Longlist des Deutschen Buchpreises schaffte, die Nominierung für die Shortlist jedoch ausblieb. Weiterlesen