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2017: Zehn Bücher, die bleiben

Neben den vielen literarischen Enttäuschungen und Ärgernissen des Jahres gab es natürlich auch wieder einige Lichtblicke, Bücher, die einem eine andere Weltsicht eröffnet, schockiert, angeregt, verunsichert haben. Ob sie die Zeit überdauern werden und irgendwann in den Kanon der Literatur eingehen werden? Man möchte es ihnen wünschen. Hier also die ebenso objektive wie ultimative Liste der zehn besten Bücher des Jahres 2017. Weiterlesen

Christine Wunnickes „Katie“: Alter Wein in neuen Schläuchen

Selbst unter den Außenseitern war sie vor fast zwei Jahren der Außenseiter: Christine Wunnicke. Mit ihrem Roman „Der Fuchs und Dr. Shimamura“ hatte sie es damals auf die Longlist zum Deutschen Buchpreis 2015 geschafft und konnte das schon als einen großen Erfolg verbuchen. Auch wenn sich Frank Witzel am Ende sogar noch vor die Erpendecks und Peltzers schob, für Wunnicke sprach nun wirklich gar nichts im Sinne des Wettbewerbs. Ein Roman über die Psychoanalyse und wie verschiedene Wissensbestände die Wahrnehmung der Welt verändern – und dann auch noch (zumindest teilweise) in Japan situiert. Dass „Dr. Shimamura“ nicht mehr Aufmerksamkeit geschenkt wurde, war damals schon ein Fehler. Nun ist ihr neuer Roman, der zweite im Berenberg Verlag, „Katie“ erschienen und auch darin beweist sie ein weiteres Mal, dass sie einer der talentiertesten Schriftstellerin der deutschen Gegenwart ist. Weiterlesen