Schlagwort: Kerstin Preiwuß

2017: Zehn Bücher zum Vergessen

Auch in diesem Jahr gab es neben manchen Highlights wieder diejenigen Bücher, die einen fast um den Verstand gebracht, einen gequält und gepeinigt haben. Bei manch einem Buch war die Katastrophe schon fast mit eingeplant, andere sind mit großen Vorschusslorbeeren eingegangen und haben dann umso mehr enttäuscht. Hier also die wie immer völlig objektive und ultimative Liste der schlechtesten Bücher des Jahres 2017: Weiterlesen

Kerstin Preiwuß’ „Nach Onkalo“: Es war einmal ein Muttersöhnchen

Während der eine Teil der diesjährigen Longlistromane von großen historischen Ereignissen erzählen – man denke da an den Schiffbruch in Franzobels „Floß der Medusa“ oder Zaimoglus Reformationsroman „Evangelio“ –, schlagen andere Romane eher die leiseren Töne an, erzählen die Geschichten einfacher Leute, die keine Helden sind, wie Julia Wolfs Walter Nowak oder Ingo Schulzes Peter Holtz. Zu letzterer Kategorie gehört auch „Nach Onkalo“. In ihrem zweiten Roman erzählt Kerstin Preiwuß von den großen Themen des Lebens in einem kleinbürgerlichen Milieu: dem Tod und dem Weiterleben. Weiterlesen