Schlagwort: Mareike Krügel

2017: Zehn Bücher zum Vergessen

Auch in diesem Jahr gab es neben manchen Highlights wieder diejenigen Bücher, die einen fast um den Verstand gebracht, einen gequält und gepeinigt haben. Bei manch einem Buch war die Katastrophe schon fast mit eingeplant, andere sind mit großen Vorschusslorbeeren eingegangen und haben dann umso mehr enttäuscht. Hier also die wie immer völlig objektive und ultimative Liste der schlechtesten Bücher des Jahres 2017: Weiterlesen

Mareike Krügels „Sieh mich an“: Das Leben, das keiner wollte

Plötzlich wacht man auf und weiß: Das war es nun. Das Leben wird keine Überraschungen mehr für einen übrig haben, alles ist eingerichtet. Wie konnte das Leben so werden wie es ist? Wo hat man die falsche Abzweigung genommen und wieso hat man es nicht früher kommen sehen? Die Frage danach, wie determiniert das Leben ist, hat die Literatur schon immer fasziniert. Bei Thomas Mann lernt man, dass Familien so etwas wie Schicksalsgemeinschaften sind, die Gesetzmäßigkeiten folgen, Max Frisch setzte der Sehnsucht nach der Flucht aus dem eigenen Leben das Spiel mit der Identität entgegen und die Ronja von Rönnisierte Literatur der Millenials klagt vor allem darüber, dass eigentlich alles gut, aber doch irgendwie langweilig ist. Auch Mareike Krügels neuer Roman „Sieh mich an“ geht der Frage nach, wie eigentlich alles so weit kommen konnte. Weiterlesen