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2017: Zehn Bücher, die bleiben

Neben den vielen literarischen Enttäuschungen und Ärgernissen des Jahres gab es natürlich auch wieder einige Lichtblicke, Bücher, die einem eine andere Weltsicht eröffnet, schockiert, angeregt, verunsichert haben. Ob sie die Zeit überdauern werden und irgendwann in den Kanon der Literatur eingehen werden? Man möchte es ihnen wünschen. Hier also die ebenso objektive wie ultimative Liste der zehn besten Bücher des Jahres 2017. Weiterlesen

Markus Orths‘ „Max“: Der Tanz auf dem Vulkan

Das Genre der „Faction“ hat Konjunktur. Im Kino kennzeichnet man es mit dem Hinweis „Nach einer wahren Begebenheit“, im Fernsehen spricht man von „Dokutainment“, wenn den historischen Quellen nun auch von Schauspielern nachgestellte Szenen beigegeben werden, die – im Regelfall sehr albern – Momente der Geschichte anschaulich machen sollen. Auch in der Literatur erfreut sich die Gattung besonders in den letzten Jahren großer Beliebtheit: Kehlmanns „Die Vermessung der Welt“, Krachts „Imperium“, Hettches „Pfaueninsel“: All diese Romane erzählen von realhistorischen Figuren und Ereignissen, gestalten sie aber literarisch aus, erfinden dazu, lassen weg. Mit Markus Orths’ „Max“ erscheint nun ein weiteres Buch des Genres. Weiterlesen