Schlagwort: Nele Pollatschek

2016: Zehn Romane zum Vergessen

Ein weiteres Jahr geht zu Ende. Pünktlich zu Weihnachten scheuern sich die deutschen B-Promis auf den Ledercouchen der öffentlich-rechtlichen Sender die Hintern wund, um auf ein schauderhaftes Jahr zurückzublicken, während das Feuilleton und Literaturblogs die besten Publikationen des Jahres Revue passieren lassen. Doch ist 2016 nicht auch genauso auch die Summe seiner literarischen Ärgernisse und Enttäuschungen? Hier daher die offizielle, total objektive und allgemeingültige Liste der schlechtesten Bücher 2016. Weiterlesen

Hass, Hass, Hass: Nele Pollatscheks „Das Unglück anderer Leute“

Als sich Elke Heidenreich im SRF Literaturclub Ende August über Michelle Steinbecks Debüt „Mein Vater war an Land ein Mann und im Wasser ein Walfisch“, das es auf die diesjährige Longlist zum deutschen Buchpreis geschafft hatte, ausließ und bei der Autorin Geisteskrankheiten und Sozialstörungen diagnostizierte, wies die in dieser Sendung selbst leicht verwirrt wirkende Kritikerin auf ein anderes Buch hin, das ihrer Ansicht nach das gelungene Debüt einer jungen Autorin verkörpert: „Ich lese gerade ein Buch von Nele Pollatschek, das ist auch eine 25-jährige Autorin, das Buch heißt „Das Unglück anderer Leute“: was für eine Kraft, was für eine Sprache.“ Damit beweist Heidenreich nur ein weiteres Mal, dass man auf ihr Urteil nicht vertrauen kann. Weiterlesen