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Zwischen Wedding und Gesundbrunnen: Georg Finks „Mich hungert“

Mit „Mich hungert“ legt der Berliner Metrolit-Verlag einen Roman auf, der 1929 erstmalig erschien. Am 10. Mai 1933 stand er auf der ersten schwarzen Liste der „schönen Literatur“, die den Nazis als Grundlage für die Bücherverbrennung auf dem Berliner Opernplatz diente. Nach 1945 geriet es in Vergessenheit. Auch wenn es verboten war: wie kann ein Buch, das laut des Vorworts ein nicht nur deutscher, sondern in dreizehn Sprachen übersetzter internationaler Bestseller war, bis ins Jahr 2014 ohne Neuauflage bleiben? Wer die knapp dreihundert Seiten liest, kennt die Antwort: „Mich hungert“ ist schlicht kein literarisches Meisterwerk.

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