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Zwischen Exil und Heimat: Shida Bazyars „Nachts ist es leise in Teheran“

Shida Bazyar ist in ihrem Debütroman etwas Besonderes gelungen: Sie erzählt einerseits eine Flüchtlingsgeschichte, die ihren Text – wie es auch der Buchumschlag stolz verkündet – „hochaktuell“ macht, andererseits ist „Nachts ist es leise in Teheran“ aber nicht nur Flüchtlingsgeschichte, sondern ein Generationen- und ein gesellschaftspolitischer Epochenroman. Aus den verschiedenen Ich-Perspektiven der Mitglieder einer iranischen Familie, die aufgrund von politischer Verfolgung in den 1980er Jahren ins deutsche Exil flieht, erzählt Bazyars Roman vom Bedürfnis nach Freiheit, von der Sehnsucht nach der Heimat, davon, wie es ist, in der Fremde zu leben, und davon, wie es ist, nach Hause zu kommen. Weiterlesen