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Zwischen Brooklyn und Berlin: Deborah Feldmans „Überbitten“

Als „Unorthodox“ im vergangenen Jahr im Secession Verlag erschien, konnte Feldman auch hierzulande, wo sie mittlerweile lebt, eine große Leserschaft und die Kritik mit ihrem Bericht über die Kindheit, Jugend und den Ausstieg aus der ultraorthodoxen, chassidischen Satmar-Gemeinde begeistern. Seitdem ist sie als regelmäßiger Gast in Fernsehtalkshows zu sehen. Wer wissen will, was alles zwischen der Abkehr von ihrer Gemeinde im Jahr 2010 und dem Auftritt bei Markus Lanz passierte, kann nun in Feldmans neuem Buch „Überbitten“ nachlesen, was es bedeutet, alles hinter sich zu lassen und sich selbst zu finden. Weiterlesen

Bücher befreien: Deborah Feldmans „Unorthodox“

If I can make it there, I’ll make it anywhere – New York City an der Ostküste der USA verkörpert seit je her kosmopolitische Werte wie Selbstverwirklichung, Freiheit und Weltoffenheit. Ganz New York City? Nein, im Süden des Stadtteils Williamsburg in Brooklyn der frühen 1990er Jahre gelten andere Gesetze als im Rest der Stadt. Hier wohnt eine Gemeide von ultraorthodoxen, chassidischen Juden, in die Deborah Feldman hineingeboren wurde. „Unorthodox“ ist eine ‚autobiografische Erzählung‘, die bereits 2012 in den USA erschien und zum Bestseller wurde, vom Aufwachsen und Alltag in der chassidischen Satmar-Gemeinde erzählt und nun im Secessions-Verlag erstmalig in deutscher Übersetzung erschien. Weiterlesen