Schlagwort: Philip Krömer

Der Höllenschlund: Philip Krömers „Ymir“

Jan Brandt, Klaus Merz und Terézia Mora, die Jury des Berliner Literaturwettbewerbs open mike im vergangenen Jahr, konnte Philip Krömer bedauerlicherweise mit seinem Text „der eine der andere“ nicht überzeugen. Wahrscheinlich lag dies vor allem daran, dass der vorgegebene und strickt einzuhaltende Zeitrahmen von 15 Minuten nicht reichte, um seine herrliche Erzählung über den österreichischen Nachkriegs-Avantgardisten H.C. Artmann und den „Werwolf von Hannover“ Fritz Haarmann zu Ende zu lesen. Ausgezeichnet wurde Krömer (zum Glück) trotzdem, und zwar mit dem taz-Publikumspreis. Nun hat er mit „Ymir oder aus der Hirnschale der Himmel“ sein Romandebüt vorgelegt. Weiterlesen

open mike 2015, Tag 2: Möge das Wettlesen beginnen!

Zwischen 14.00 – 19.30 Uhr lasen am Samstag die ersten zwölf Finalisten des 23. open mike ihre fünfzehnminütigen Texte, nachdem die Reihenfolge ausgelost wurde.

Die Texte des 23. open mike in einem Satz:

Hilde Drexler: Zinnentanz. Der Text illustriert die Entstehung bzw. Konzeption einer literarischen Geschichte, in dem aus der Ich-Perspektive die Gedankengänge des Schreibenden wiedergegeben werden. [Zur Livekritik]

Theresia Töglhofer: Das pure Leben. Das Ich erinnert sich an die zurückliegende Beziehung zum Du, welche sie  beendet, weil sie sich doch mehr wünscht als die gelebte Unverbindlichkeit. [Zur Livekritik] Weiterlesen